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Frühere Kirche in Frankfurt, heute ein Austellungsraum. Uns sind die vielen
Mauersegler / Schwalben aufgefallen, die um den markanten Turm kreisen. |
Am meisten haben uns heute der niedergehende, intensive Regen und das Gewitter beeindruckt. Aber, und da ist das Schöne dabei, da saßen wir schon in unserem Hotel in Großneuendorf und nahmen eine Soljanka zu uns. Wenn man im Trockenen sitzt, ist der Regen noch mal so schön.
Das Hotel ist ein Haus, das früher dazu genutzt wurde Getreide zu trocknen. Es ist mit einer Brücke verbunden zu einem Turm, von dem aus es in Schiffe verladen wurde. Ist nicht mehr, es fahren keine Flußschiffe auf der Oder, deshalb wird die Fahrrinne auch nicht mehr ausgebaggert und deshalb fahren auch keine Schiffe mehr. So erklärte uns jedenfalls die junge Frau, die uns bedient, die Lage.
Es ist ein orginelles Hotel, wo mit Geld, Geschick und Geschmack aus einem ehemaligen Maschinenhaus eine wunderbare Übernachtungsmöglichkeit geschaffen wurde. Man fühlt sich auf Anhieb wohl - endlich mal bunte und nicht sterile weiße Bettwäsche.
Die Landschaft war heute geprägt von langen, geraden Strecken auf dem Deich und weitem Blick auf das Oderbruch. Das Radeln wird medidativ, die Schmetterlinge taumeln über den Deichradweg zur verlockenden Blume auf der anderen Seite, die Kühe gucken dumm aus der Wäsche, kilometerweit: Nischt als Landschaft!
Dann haben wir noch die Stelle passiert, wo die Rote Armee 1945 am 30. Januar erstmals die Oder überquerte. Von da hat es dann noch sagenhafte 3 Monate gedauert, bis endlich Berlin erreicht und der Faschismus besiegt wurde. Was für sinnlose Kämpfe bis zum Schluß.
Frau Rindfleisch habe ich natürlich Guten Tag gesagt. Kurz und freundlich.
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| Kurz nach Frankfurt. Vera noch topfit. |
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Niemandsland bei Küstrin. Originelle Kunden beim Fischimbiß, man könnte auch sagen:
| Ditte is dem Zille sein Berlin, oder auch: die letzen Prollos trefen sich hier. | | | |
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| Und wir mittendrin. Man kann nicht sagen, dass wir uns unwohl fühlten. |
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| Dunkle Wolken am 30 km langen Deich |
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| So ist es die ganze Zeit. Nur die Wolken wechseln. |
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| Hier ist der Punkt, wo die Rote Armee erstmals die Oder überschritt. |
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| Hat jemand Interesse? |
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| Wir nähern uns Großneuendorf, dem Ziel der heutigen Etappe. |
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| Und das ist der Blick aus unserem Hotelfenster im "Maschinenhaus". Es schüttet wie aus Eimern. |
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| Blick durch das 2. Fenster unseres wunderschönen Zimmers. |
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| Großneuendorf macht was für die Jugend. Wir schauen auf die Skateranlage. |
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