70 Kilometer sind halt doch eine ganze Menge.
So wollten wir zum Beispiel den Braunkohletagebauaussichtspunkt bei Jerischke besuchen, wurden aber von einem heftigen Schauer davon abgehalten.
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| kurz hinter Bad Muskau |
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| Blick nach links |
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| Blick nach rechts |
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| und geradeaus |
Aber einen Storch haben wir gesehen. Er stand mitten auf dem Deichradweg und stolzierte von uns unbeeindruckt so vor sich hin, bis wir ihm doch zu nahe kamen. Da schwang er sich auf und flog mit erhabenen Bewegungen hoch und über dem Wasser die Neiße entlang.
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| Storch auf der Fahrbahn |
In Forst haben wir uns mit einem Bäcker unterhalten, der uns gleich nach unserem Reiseziel fragte. Er stellte sich selber als Hobbyradfahrer vor und wollte die Strecke nach Usedom in 2 Tagen bewältigen. 10 Stunden, Tempo 20, zwei Tage lang. Forst sei ein Zentrum des Radsports, sie hätten hier zum Beispiel eine Radrennbahn, wo noch Steherrennen gefahren würden. Die Bäckerei besteht seit 50 Jahren, er hat sie von seinem Vater übernommen, dieser von seinem.
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| Anfahrt auf Guben |
Der Weg führte uns über den Hochwasserdeich durch die wunderschöne Auenlandschaft unter Eichen, ich habe noch nie so viele alte Eichenbäume gesehen, nach Guben.
Die Altstadt von Guben, heute auf der polnischen Seite der Neiße gelegen, wurde im 2. Weltkrieg komplett zerstört. Was übrig blieb oder neu gebaut wurde, ist nicht besonders erwähnenswert.
Vor dem Krieg wurden 1927 zehn Millionen Hüte hergestellt. Die Hüte waren berühmt:
"Gubener Tuche, Gubener Hüte -
weltbekannt für ihre Güte"
Zügig - 20iger Schnitt - erreichen wir Guben. Wieder 70 km gefahren.






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