Mittwoch, 9. Juli 2014

3. Tag Bad Muskau

Das Wetter hält. Den düsteren Vorhersagen zum Trotz.
Die Landschaft kann einen besoffen machen. Wir können uns gar nicht satt sehen und sind ganz benommen von den vielen ruhigen, aber intensiven Eindrücken.



Rückblick auf Görlitz










Zwischendurch sah der Radweg auch mal so aus. Da haben wir geschoben.







Kulturinsel mitten im Wald. Ein riesiger Abenteuerspielplatz für Kinder.








Kulturinsel mit Kunst am Baum


Die Straßen haben Alleecharakter. Wenig Verkehr, gut zu fahren.


Einfach nur schön, ruhig, entspannend zum Schauen.



Der Radweg verläuft hier direkt an der Neiße, meistens aber mehr abseits durch Felder oder Kiefernwälder. 
Auf jeden Fall gut befahrbar.


bei Rotenburg



Gaststätte in Werdeck, einem Ort mit 27 Einwohnern



Ein entzückendes, kleines Häuschen lädt uns zur Rast ein. Wir trinken Kaffe und essen Blaubeerkuchen und kommen mit der Wirtin ins Gespräch. Der Ort hat 27 Einwohner. Die Wirtin ist hier aufgewachsen. Zwichendurch hat sie in Dresden und München gelebt, aber jetzt ist sie wieder zurück gekehrt. Mit ihrer Tocher fährt sie nach Weißwasser, damit die Tochter mal Ampeln kennen lernt und wie man sich im Straßenverkehr verhalten muß. Es sei wunderschön hier, aber zum Einkaufen muß man 17 Kilometer fahren. Dann zählt sie auf, wer alles im Ort lebt: 3 Rentner, 7 Kinder, 1 Zahnarzthelfertin, 1 Taxifahrer, 1 Schlosser, 1 Bauingenieur, 1 Kindergärtnerin, 3 Landwirte ... Jedenfalls kennt man sich.
Insgesamt sind die Leute offen und einem Gespräch nicht abgeneigt. Das macht den Umgang wesentlich einfacher und erfreulicher als mit so manchen Mit-Radlern, die man trifft und die mit grimmiger Miene durch die Gegend ziehen. Mißtrauisch und verdruckst. Wahrscheinlich haben sie ihre bescheuerten Helme noch im Bett an. Der Feind droht überall und jederzeit!
(Achtung: Stefan ist mal wieder bei einem seiner Lieblingsthemen - Helmzwang für Radfahrer.



Kurz vor Bad Muskau























Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen