Donnerstag, 17. Juli 2014

10. Tag Usedom

Eigentlich sollten wir mit der Fähre von Ueckermünde nach Usedom (Kamminke) übersetzen. 90 Minuten durch das Stettiner Haff, da hatten wir uns drauf gefeut. Doch leider mußte die Überfahrt wegen Niedrigwasser abgesagt werden. Stattdessen transportiert uns ein Bus auf die Insel. War auch ganz nett.

Auf Usedom, genauer gesagt in Ahlbeck, dann der Schock. Die Uferstraße, wo auch der Radweg lang führte, hatte einen Menschendichte, die gefühlt der entsprach, die auf der Berliner Fanmeile die N11 feierte. Und das uns, die wir aus der Einsamkeit Brandenburgs und Meck-Pomms kamen.

Zum Teil mußten wir absteigen, weil die Promenade, wo der Radweg entlang führte, zu voll war.

Aus den Augenwinkelen sahen wir herrliche Häuser, alte Villen, wunderschöne Gärten, prächtige Hotels. Aber diese Menschenmassen!

Schließlich kamen wir heraus aus den Kaiserbädern, hinein in einen 5 km langen Campingplatz. 
5 Kilometer, ich meine, was ist, wenn Du mal mußt?

Nicht unser Problem. Wir haben eine sehr gute Unterkunft, Hotel Nußbaumhof, in Ückeritz. Große, helle Zimmer, nur Frühstück, aber mit der Möglichkeit, die gut ausgestattete Küche mit zu benutzen. Und ein Kaffeautomat mit ordentlichem Kaffee. Zentral gelegen, ruhig, Bahn ist 5 Minuten zu Fuß entfernt, Edeka und Aldi ebenfalls. Zum Wasser (Achtersee) 3 Minuten, zum Ostseestrand 20 Minuten zu Fuß, 5 Minuten mit dem Rad. Ideal. Hier haben wir 3 Tage zusätzlich gebucht, also bis Sonntag.

"Sommer, Sonne, Kaktus - ja das ist das Ziel" (Helge Schneider)


Gut besucht, trotzdem schön: der Strand bei Ückeritz


Deutlich entspannt, Vera, mit kräftigen Waden (nicht im Bild)


Sonne geht auch heute unter, wir trinken Köstritzer und schauen zu

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